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Analyse der Biomasseverbrennung-Einsatz von Ersatzbrennstoffen


Stichworte: Finden eines neuen Ersatzbrennstoffes für das Kraftwerk Timelkam
Typ: Diplomarbeit
Jahr: 2015
Fachbereich: Technische Gebäudeausrüstung & Energieplanung
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Ziel des vorliegenden Projektes ist die Entwicklung und Findung einer Variante, den Biomassekessel im Kraftwerksgelände Timelkam mit Sonnenblumenschalenpellets zu betreiben. Grund für die Suche eines neuen Ersatzbrennstoffes, sind die Förderungen, die im Jahr 2015 für die bisher verbrannten Althölzer usw. auslaufen. Für den Umstieg auf den Ersatzbrennstoff Sonnenblumenschalenpellets, müssten konstruktive Tätigkeiten durchgeführt werden, um einen reibungslosen Betrieb gewährleisten zu können. Es wurden gemeinsam mit der Energie AG Kraftwerks GmbH vier verschiedene Varianten ausgearbeitet, den Biomassekessel mit 100% Pellets zu betreiben. Variante 1 würde das Abreißen der drei bestehenden Tiermehlsilos beinhalten und anstatt dieser einen neuen Silo zu errichten. Ein sehr großer Vorteil dieser Variante ist, dass eine gleichzeitige Nutzung von Schleifstaub bzw. Holz und Pellets möglich ist. Variante 2 umfasst eine mögliche Nutzung der bestehenden zwei Rundsilos. Beide besitzen ein Füllvolumen von etwa 5000 m³, welches sich aufgrund der schweren Dichte von Sonnenblumenschalenpellets etwa auf die Hälfte reduziert. Größtes Problem dieser Variante ist das Grundwasser. Bereits ab etwa 2,5 m Tiefe tritt im Kraftwerksgelände Timelkam Grundwasser auf. Annahmestelle für die Anlieferung der Pellets müsste jedoch auf eine Tiefe von etwa 4 m gebracht werden, was bedeutet, dass man hier direkt mit dem Grundwasser in Berührung steht. Variante 3 den Biomassekessel mit 100% Pellets zu betreiben, wäre ihn durch das bestehende Kohleförderband zu beschicken. Eine Überarbeitung des gesamten Fördersystems und ein ständiger Radladerbetrieb wären für diese Variante notwendig. Aufgrund der hohen Investitionskosten als auch Betriebs- und Personalkosten, wird diese Variante nicht näher betrachtet. Variante 4 umfasst eine Aufrüstung des bestehenden Schleifstaubsilos, da beim Betrieb mit Pellets von den verfügbaren 16,30 m des Silos laut einer statischen Berechnung nur 2,70 m genutzt werden können. Bei Überschreitungen der Füllhöhe von 2,70 m würde der Silo Risse von sich tragen, auch wäre die Speicherkapazität zu gering. Somit ist man zu der Lösung gekommen ein Korsett anzubringen, das heißt alle paar Meter Verstärkungen mittels Stahlseilen vorzusehen. Variante 4 wird nun näher betrachtet, da sie vorerst die wirtschaftlichste Lösung für die Energie AG wäre. Falls die Speicherkapazität zu gering werden sollte, könnte immer noch auf die Variante 1 aufgerüstet werden.


Projektteam: Raphael Schicho, Michael Hummer, Lukas Fröhlich
Jahrgang und Klasse: 5AHGTI
Betreuer/Betreuerin: DI Hans-Peter Kastinger
Abteilung: Maschinenbau-Gebäudetechnik, Leitung: Leibner Markus, Dipl.-Ing.
Lehranstalt: Höhere technische Bundeslehranstalt Vöcklabruck
Bahnhofstraße 42
4840 Vöcklabruck
Kontakt: htlvb_office@eduhi.at
Partnerinstitution(en): Energie AG OÖ Kraftwerks GmbH

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