Spritzgusswerkzeuge entsprechen durch fertigungsbedingte Toleranzen und dadurch notwendiger händischer Nachbearbeitung nicht exakt der Vorgabe der entsprechenden
CAD - Files.
Wir wollen in unserer Diplomarbeit die Daten eines solchen, quasi nicht genau gefertigten Werkzeuges mit jenen, eines daraus gefertigten Werkstücks vergleichen. Hierbei entstehen abermals Abweichungen, vor allem bedingt durch Materialschwund.
Mit Hilfe des 3D - Scanners und diversen, in der Schule vorhandenen Programmen, wollen wir einerseits die bestmögliche Annäherung zwischen Werkzeug und Produkt suchen, und den Werkzeugherstellern andererseits bewusst machen, wie groß ihre angegebenen Toleranzen eigentlich sind.
Das Szenario eines Werkzeugbruchs bei Massenproduktion und noch nicht erreichter Stückzahl diente uns hierbei als Motivation, denn in solch einer Situation ist ein identes Werkzeug von Nöten, um einen Auftrag erfolgreich zu Ende zu führen.