Ziel dieser Diplomarbeit war es, die Funktionsfähigkeit eines hydrostatischen Getriebes zu überprüfen und mögliche Schwachstellen – sowohl hinsichtlich der konstruktiven Ausführung einzelner Bauteile als auch in Bezug auf das Gesamtkonzept - zu evaluieren und Verbesserungsvorschläge auszuarbeiten.
Im ersten Schritt wurden Bauteile einer in Serie befindlichen Flügelzellenpumpe hinsichtlich Festigkeit und Verformung analysiert. Aus diesen Berechnungen wurden Vergleichswerte für die Auslegung des neuen Prototypgetriebes erarbeitet. Folgende Komponenten wurden analysiert: Kompensationsscheibe, Nierenscheibe, Verstellring, Flügel, An- und Abtriebswelle, Exzenterwelle, Rotor;
Im zweiten Schritt wurden die Bauteile des neuen Getriebes mit der FE-Methode berechnet, wobei die Vergleichswerte der Serienaggregate als Kriterium herangezogen wurden. In besonders kritischen Bereichen wurden die FE-Rechnungen zusätzlich durch analytische Methoden überprüft.
Die Schwerpunkte lagen in der Optimierung der Flügelform, die entscheidenden Einfluss auf die Funktionsfähigkeit und den Wirkungsgrad des Gesamtsystems hat und in der Gestaltung der Rotorlagerung.
Auf Basis dieser Berechnungen wurden Optimierungsmaßnahmen erarbeitet und beurteilt.
Zuletzt wurde der Prototyp auf dem betriebseigenen Getriebeprüfstand der Fa. hofer f&e getestet. Die Berechnungsergebnisse wurden durch die Versuchsergebnisse weitgehend bestätigt.